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Samstag, 16. März 2013

Licht und Schatten

17:41

Wenn wir lange Zeit
Unbeweglich verharren,
beginnt uns unser Körper zu schmerzen.
Dieser Schmerz sagt uns,
dass es Zeit ist,
unsere Haltung zu ändern.
Ebenso verhält es sich mit dem Schmerzen des Herzens.

Freitag, 1. Februar 2013

Trugreich Morgenlicht

18:43
In erstem Licht 
stellst du fest
in heimatlichem Nest
und fragest nicht, 

ob dies gesprenkelt Ei,
ein Hauch von Farb’,
zerbrechlich zart,
vom Kuckuck sei.

Du setzt dich drauf,
drück’ nicht zu arg!
Zerbrechlich stark -
Dann wachst du auf,

wenn es geschlüpft,
Ding der Phantasie.
Niemals hältst du’s nie!
Bald aus dem Nest es hüpft,

Hässlich anzuseh’n.
Hält ’s auf den Schnabel,
wirst du zu Abel,
und bleibst alleine steh’n.

Wachsen die ersten Federn,
trägt ’s der Wind davon,
bleibst du ohne Lohn,
es lässt den Wald von Zedern.

Halt’ es nicht zurück!
Wenn der Sämann sät,
auf starken Flügeln es trägt
vielleicht dann dich ins Glück.

Sonntag, 1. Februar 1998

Maria Magdalena

18:57

Wie soll es nur geschehen ?
Der Stein, er ist so gross und schwer.
Ich habe es ja selbst gesehen,
sie haben ihn nur hingelegt,
denn es eilte doch so sehr,
und seinen Leichnahm nicht gepflegt.
Bin ich froh, Maria bei mir ist.
In meinem tiefsten Schmerz
bin ich meiner selbst nicht mehr gewiss.
Wieso verliess er uns, er war Gott ?
Ich liebte ihn so, es bricht mein Herz,
und nun ist er einfach fort ?
Der Stein ! Der Eingang frei !
Zu den beiden Männern spreche ich,
wo denn mein Herr geblieben sei ?
Denn ich fasse Vertrauen zu ihnen
so schön und rein blendet mich ihr Licht.
Da ist Er mir als erste erschienen.
Sie haben meinen Herrn weggenommen ,
mit diesen Worten blicke ich mich um,
als ich des Gärtners Schritt vernommen.
Was meinst Du, wen suchst Du Frau ? -
Nahmst du ihn, wo ist er nun ?
Maria ! Und ich erkenne, wie ich in seine Augen schau,
meinen Herrn, der mich von Sünden befreit`,
Sieben mal sieben mal.
Freude nimmt mir alle Bitterkeit.
Von nun an, Tod gibt es keinen
für die, die da Glauben an sein Mal,
allen, die da Leid tragen und weinen.

Den Liebsten suchend

18:48

Leisen Fusses schreitet mein Herz
in der Frühe durch deiner Liebe Gärten.
Und obwohl die Wege rauh,
so erfrischt mich Morgentau.
Und zarte Haut muss nicht verhärten.
Empfangen im Schmerz
erhebt sich meine Seele im Grauen,
sucht rastlos hinter Bäumen
nur das Eine: den Liebsten zu Schauen.
Bebend sehnt sich mein Leib
für ewig zu vereinen
mit ihm, der keinen mehr hat
(weil er den meinetwegen gab)
und geb` ihm meinen.

Mittwoch, 24. Dezember 1997

Adventskranz

18:48

Adventskranz

Buntes Feuerzeug in meiner kalten Hand.
Kleines Licht wirft grosse Schatten an die Wand,
bringt wärmende Helle in mein Herz,
lindert sanft den tiefen Schmerz.

Die zweit Kerze gibt Geborgenheit hinzu.
Echte Geborgenheit hast nur du.
Auch wenn ich g’rad sehr einsam bin,
schenkst du meinem Dasein Sinn.

Weiss ich auch nicht, wohin ich geh’,
fehle ich nicht, solang’ ich dich noch seh’.
Dunkles und helles ist in mich gelegt.
Helles dunkles besiegt, wenn Jesus in der Mitte steht. 

Drei Kerzen leuchten nach des Wartens langer Zeit. 
Drei Kerzen leuchten zum Symbol der Dreieinigkeit; 
Gericht, Gnade, Ewigkeit mit Gott.
Was höre ich noch auf der Geister Spott.

Mit jeder Stunde rücken sie näher ein Schritt.
Ich muss entscheiden: Mit wem geh’ ich mit ?
Vier Kerzen, wie Säulen in einem Haus,
und tausend sind’s, schau’ ich hinaus.

(1997)

Samstag, 1. Februar 1997

Im Strudel der Zeit

18:59

Wie im Strudel der Zeit

 


Like in a whirlpool of time

Wie in einem Strudel
Meine Erinnerungen
Sie eilen, eilen davon
Davon, weit weg
Mit der Zeit.

Like in a whirlpool
My memories
They're rushing, hurrying away
Away, far away
With time.
War das gestern
Oder heute
Ist heute gestern
Und gestern morgen
Wo ist Mutter
Bei ihr bin ich geborgen

Was that yesterday
Or today
Is today yesterday
And yesterday tomorrow
Where is mother
With her I am safe
Sie sagen: Zeit
Zum schlafen gehen
Doch die Sonne
Scheint noch – Zeit
Es ist immer Zeit
Für etwas, sagen sie

They say: Time
To go to sleep
But the sun
Does still shine - Time
There is always time
For something, they say
Doch mir ist die Zeit
Abhanden gekommen
Unbegreifbar, unfassbar
Ich bin
Fassungslos

But I've lost
The time
Incomprehensible, unbelievable
I am
Stunned and tossed
Die Zeit ist davon
Mit meinen Erinnerungen
Die Zeit ist
Im Strudel der Zeit
Verschwunden

Time is gone
With my memories
Time is gone
In the whirlpool
Of time
Werde ich mich
Einmal nicht mehr erinnern
An mich
Wer ich war
Wer ich bin
Wer ich sein will

One day, myself
Won't I remember me
Who I was
Who I am
Who I want to be
Werde auch ich
Davongestrudelt
Im strudel der Zeit
Mit der Zeit
Und meinen Erinnerungen

(Für eine Patientin mit Demenz, Feb. 1997)
I too will be
Spun away
In the whirlpool of time
With time
And my memory

(For a dementia patient, Feb. 1997)

Begegnung mit dem Alter

18:58

Sie schaut mich an
mit Augen so tief wie ein See,
Erinnerungen lebenslang.
Ihr Blick tut meiner Seele weh.

Ich fürchte mich vor ihr.
War sie wirklich einst wie ich ?
Sie war wütend mit mir,
Nun seh` ich in ihrem Herzen wieder Licht.

Ein glückliches Lächeln legt
ihr welkes Gesicht in Falten.
Blind wer nicht die Ahnung hegt,
dass besondere Schönheit liegt im Alten.

Kalt Ohnmacht mich umschliesst
über Dinge, die ihr nicht gelungen.
Ihre Erinnerungen –
ausgetrockneter Fluss, der wieder fliesst.
Lieder ertönen, die längst verklungen.

Was war muss gut gewesen sein,
damit der Friede zu ihr kehrt.
wer wäscht die Erinnerungen rein ?
wer bestimm eines Lebens Wert ?

Die bange Frage wird laut,
werd` ich wie sie ?
Seit ich sie angeschaut,
weiss ich, es gibt nicht dieses wie .

Ich suche die Antwort
auf eine Frage, die ich nicht weiss.
Stehen wir nicht am selben Ort,
drehen wir alle nur im Kreis ?

Schliesst sich das Leben hier ?
Was verwirrt mich so,
wonach suchen wir,
und weshalb macht sie mich so froh

und doch traurig zugleich ?
Sie berührt meine Hand.
Was macht sie an Würde so reich ?
Alles weg, was zwischen uns stand.

In Dehli war ich da ,
sagt sie in aller Bescheidenheit.
Ich nicke : Ja .
Und mache Herz und Auge weit.

Rätselnd bleibe ich zurück.
Dankbar, dass sie mir vertraut.
Ich gehe im Regen ein Stück,
und alles verschwimmt, was ich vorher geglaubt.

Lebensduft

18:57
Zarte Blume im Frühjahrswind,
die Gedanken voller Düfte sind.
Sie tragen uns fort, weit
ausserhalb von Raum und Zeit.

Und so wird aus der Blume ein Baum,
und ein Lebenswerk aus dem Kindheitstraum.
Wir vergessen all unsre Fragen,
in diesen leichten Sommertagen.

Der Frühjahrsduft gibt uns Kraft,
zu tragen des Herbstes reife Last,
Früchte hervorbringen,
und mit dem Föhnsturm ringen.

Bevor wir all unsre Blätter lassen,
und uns für die letzte Reise fassen,
so wie der Baum, fass’ deine Wurzel in Gott,
um dann zu leben im Dufte hinfort.

Liebend fass’ ich deine Hand,
gemeinsam durch die Wüste ins Gelobte Land.
Du meine kostbarste Blume bist.
Wie hart auch immer das Leben ist,

da weht immer ein süsser Duft,
verwandelt alles in Freude, Glück und Lust.

Die Wildgänse kehren zurück

18:57
Der Lotus blüht,
der Duft der Orchidee
umhüllt mich ganz,
mein Herz erglüht
und lächelt sanft,
so ich dich wiederseh’.

Die Sonn’ erhellt
lang den warmen Tag,
lichtertränkt und blütenvoll.
Der Fisch unruhig schnellt,
tanzt lebenstoll.
Ob das am Frühling lag'?

Die Wildgänse kehren zurück,
alle Jahre neu.
Ich weiss es ganz genau.
Erinnere an längst vergang’nes Glück.
Du machtest aus dem Mädchen eine Frau.
Ich war scheu.

Grosser Bruder Wolf,
mir begegnet in Schafes Kleid'.
Gab dir mein Herz,
voll Freud und Leid.
Da war kein Schmerz.
Sehne zurück die Zeit.

Schattenträumer

18:56

Schattenträumer

Was ist der Erde Glück' – Ein Schatten!
Was ist der Erde Ruhm' – Ein Traum!
Worum du warbst mit kühnen Taten,
d’rauf blickest heut’ nur noch mit grau’n.

Und was das Schlimmste dir erscheint,
von alle dem das Leichteste ist’s mir.
Denn auf ewig verlor’n die ich beweint,
nur in Elend und Schande bleiben wir.

Mich selbst und meiner Väter Götter Willen
hab’ ich verleugnet und verschmäht,
allein um unsern Ehrgeiz
und die Sehnsucht uns zu stillen.

Ungeschehen zu machen, ist’s zu spät.
Ein stolzes Herz kennt keine Reue,
sucht zu vergessen, den eignen dunklen Sinn.
Fürchte nicht mich! Doch scheue
den Hass in irdischem Denken Gespinn.

Wenn einfach, stilles Herz du gesucht,
und nicht der Welten Ruhm und Glück,
man deiner hätte nicht geflucht,
und nicht verwehrt den Weg zurück

zur Reinheit deiner frühen Jugendtage.
Denn wie du sprachst zu dieser Schlange;
aus dem Keim, den man vergrabe
wüchs’ die Zukunft, der man wartet’,
der man bange.

Das Leben gleich dem Spiel auf einer Bühne,
bei dem niemand kennt des andern Rolle.
Wer gross erscheint, ist oftmals klein,
der Zwerg ein Hüne,
und seltsam Regel sagt, man selten tue, was man wolle.

Das wahre Unglück ist, in all dem Leid,
in allem Trug und bösen Schein,
dass man sich stellen muss der eignen Wirklichkeit,
dem eignen so verhassten sein.

Man selbst im Mensch den Menschen nicht findet,
das Goldne Vlies bringt Tod, anstell’ von Leben. 
Man verwirft, was Böses überwindet, 
und zum Fluch wird Götter Segen.

(Worte der Medea an Iason)

Gefangen in Erinnerungen

18:56
Du hast mich geküsst!
Und Dornröschen entschlief in bitter’n Schlaf.
«Ach, was bist du brav!»
Als ob man allen Ursprung wüsst’!

Du hieltst mich fest,
fest in Deinem Arm.
Dein Körper heiss, das Herz nicht warm.
Keine Erinnerung mich lässt.

Zärtlich hast du mich berührt.
Wie ein Krüppel blieb ich zurück.
Mir zerstört jegliches Glück.
Wohin dein Weg dich auch führt,

niemals vergess’ ich dich.
Was dein Gedanke auch war,
dein Bild, dein Körper bleiben immerdar.
Du zerstörtest mich.

Mama

18:55
Seltsam, Jahr und Tag unter einem Dach gelebt,
haben wir beide nach besser’m Leben gestrebt.
Du warst mir immer eine Selbstverständlichkeit,
warst schon da – lang vor meiner Zeit.

Was immer du gabst, Liebe war gemeint.
Doch dies alles habe ich nur verneint.
Nichts war gut genug für mich,
denn du warst viel zu sehr wie ich.

Du warst mein Vorbild, mein Ideal.
Bei dir war immer alles so legal!
Es scheint oft stark, wer vieles gibt,
doch fühlst auch du dich häufig nicht geliebt.

Verlassen fühlte ich mich doch!
- auch du kennst dieses dunkle Loch -
dich verachtet’ ich für deine Fehler, deine Schwächen 
und wollte nicht mehr mit dir rechnen, 

vergab dir’s nie ein Mensch zu sein.
Heut ist’s Schmerz, nicht Wut, wenn ich wein’.
Vergib mir Mama, ich war oft kalt und rauh.
Du bist wie ich, zerbrechlich – zähe Frau.

Und heute bin ich auf dich stolz.
Schliesslich sind wir aus dem selben Holz.
Die Liebe gab unserem Leben Sinn,
schuf Kraft für ewig wiederkehrend Neubeginn.

Dein Spiegelbild

18:55

Man sieht im Wasser Bäume spiegeln,
doch auf des Grundes dunkle Tiefen –
da sieht man nicht.
So siehst auch du dein Bild im Spiegel,
doch siehst Du niemals wirklich
des Herzens wahres Ich.

Leben heisst sterben lernen

18:54
Du sagst, du möchtest leben,
sagst, würdest nach dem Höchsten streben,
und träumst dabei
doch immer nur von einerlei:

ein Haus, ein Auto, eine schöne Frau.
Du planst, und hältst dich noch für schlau.
Diese Rechnung geht nicht auf.
Du siehst es ein oder gehst drauf.

Denn noch einer hat seine Hand im Spiel.
Der war ja mal dein erstes Ziel.
Und auch du weisst,
dass leben sterben heisst.

So wie jeder neue Tag
uns den vergangenen rauben mag,
so liegt in jedem Gewinn Verlust
und im Jagen nach dem Morgen unsre Lust.

Nicht ein Tag ohne vorher Abendrot,
kein echtes Leben ohne Tod.
Denn im Loslassen werden unsre Hände frei.
Wie gleiche Hälften sind die Zwei;

gehen und kommen lassen,
geben und erfassen.
Die Raupe stirbt und wird zum Schmetterling,
und in jedem Abschied liegt Segen für ein Neues drin.

Jesus unsere Mitte

18:54

Stumm schaue ich dich an.
Zwei Welten treffen sich.
Ich bin eine Frau, und du ein Mann.
Niemals wird` ich du, nie wirst du ich.
Dann lächelst du, dann lachen wir.
Komm, gib mir deine Hand.
Wir gehen runter zum Strand.
Du sammelst Steine, nicht weit von hier.
Das Geheimnis suche ich verborgen
Tief im Innern deines Herzens.
Und während unseres Lachens und Scherzens
verfliegen alle meine Sorgen.
So vieles, das ich nicht versteh`
und doch vermisse.
Lieber Freund wisse,
was ich in Jesu Augen seh`.
In ihm sind wir für immer eins.
Lass ihn unsere Mitte sein,
bis ans Ende unsres Seins.
So macht er uns gut und rein.

Die Welt in den Augen einer Frau

18:54

Eisiger Sommerwind
Vögel wie aufgewirbelte
Blätter in der Luft

Vogel flieg

18:53
Liebe sei ’s, so dachte ich.
Doch wollt’ ersetzen Einsamkeit
durch Einsamsein zu zweit,
und betrog dabei selbst mich.

Lang’ bist weg in Australia.
Schliesslich sah meinen Betrug ich ein.
Beschloss, wahre Liebe sollte es sein,
und sagte zu mir selber ja.

Den Vogel den ich hielt in meiner Hand
liess los zum Fliegen.
Gefangene können nicht lieben.
Ewig hält nur, was Gott einst band.

Dein Lachen

18:52
Grau und kalt
liegt da unten die Stadt,
Nebel über’m Wald
der Himmel blass und matt.

Ein Sonnenstrahl
dringt wärmend durch die Wolkenwand,
und mit einem mal
Strahlt das ganze Land.

Heute ging es mir nicht gut,
vor mir eine hohe Mauer.
Doch wie im Flug
vergessen all meine Trauer.

Ganz ruhig und warm wird mir,
aus meinen Träumen aufgewacht.
Lächelnd dank’ ich dir,
weil du mich angelacht.

Schwüre im Wind

18:52
Drückender Sommertag, stürmische Winternacht,
Biese, Sturm – peitscht hoch die Gischt,
wandelbar sein unsehbar Gesicht,
manchmal tobt er wild, manchmal weht er sacht.

Die Blätter reisst er von den Bäumen.
Die Vögel mit ihm ziehen.
Weiss allein, wohin unsere Gedanken flieh’n.
Formt watteweiche Wolken von Träumen.

Unsere Tage wie diese Blätter sind;
Im Winter die Hoffnung mit den Vögeln zieht,
- einer singt ein Sommerlied -
unsere tiefsten Gefühle kennt nur der Wind.

Wenn man stetig vorwärts geht,
nicht versucht, die Blätter zu sammeln,
- die sind ja doch gegangen! -
dann immer ein Luftzug weht.

Da! Bin ich selbst der Wind.
Will stürmisch halten dich,
doch liebenden Auges sehend, tu ich’s nicht.
Stumme Tränen weinend, des wehenden Windes Kind.

So fern wirst du mir sein.
Meine Sehnsucht, Wunden von meinem Herz -
ihm Klage ich meinen Schmerz.
Liebende Worte spreche ich da hinein.

Wo immer wir beide sind,
fühlst du im Wind meine Worte, meine Küsse'
Ich schicke sie dir, zu sagen, wie sehr ich dich misse, 
überall weht der Wind...

Verschütteter Kaffee

18:51
Erste zufällige Bekanntschaft.
Fasziniert zwei Sterne
auf den meinigen am Hals gebannt.
Dann öffnet der Liftschacht.
Hätt’ liebend gerne
widerstanden – nicht davongerannt.

Hebräisch kann man lernen.
Lieben auch!
Nach altem Brauch
oder in der Ordnung von Sternen.

Hab’ ich deinen Namen erfragt
und flüchtig meinen gesagt'?

Mancher Kaffee nichts war,
als Vorwand 
zitternder Hand,
erbittend dein Herz mir bar.

Was er zuruft,
steht selten an Palastes Wänden.
Meine Zukunft
liegt in seinen Händen.

Ist deine in den Sternen geschrieben'?
Ach, wären wir nur länger geblieben…